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Elisa Erkelenz

widmet sich globaler Kunstmusik.

Die Dramaturgin und Kuratorin Elisa Erkelenz findet: Kunstmusik wird stark aus einer eurozentrischen, weißen Perspektive betrachtet. „Weltmusik“ ist ein Klischee. Mit ihrem Projekt »Outernational« will Erkelenz die zeitgenössische und klassische Musiklandschaft diverser gestalten. Dafür hat sie für das VAN Magazin eine eigene Rubrik ins Leben gerufen – mit Reportagen, Interviews und Diskursen mit Künstler*innen etwa aus der Ukraine, dem Iran oder Mali. Aus der engen Zusammenarbeit mit ihnen hat sie zudem eine Konzertreihe entwickelt. »Outernational« kann als Antwort auf die Frage verstanden werden: Wie sieht Musikschaffen in einer globalisierten, (post-)migrantischen Welt aus? Und welche Sprachen können wir dafür finden?

Projekte im Rahmen von #bebeethoven:

REPORTAGE #1: Halk Müzigi in Kreuzberg

Was haben die Hamburger Veddel und Kreuzberg gemeinsam? In beiden Viervteln leben mehr Bağlama-Spieler als Fagottisten. Und: Derya Yildirim. Wenn sie nicht mit ihrer Psychedelic-Band Grup Şimşek durch Europa tourt, studiert die Sängerin und Multi-Instrumentalistin heute als Erste und bislang Einzige in Deutschland die anatolische Langhalslaute Bağlama – bei Taner Akyol an der UdK Berlin.

REPORTAGE #2: About a Bird

Die Sängerin und Komponistin Mariana Sadovska gilt als die »ukrainische Björk«. Ein Etikett, das etwas zu fest klebt an einer Künstlerin, die sich jeder Einordnung und Labelung entzieht: Ihr Wirkungsfeld sind jahrhundertealte ukrainische Lieder. »Folklore« sagen die einen, »experimentelle Musik« die anderen. Die Geschichte eines Vogels zwischen den Welten.

REPORTAGE #3: Trickster Ensemble - Aufnahmebesuch

Wenn Klänge in Sprache übersetzt werden sollen, flüchtet sie sich meistens in Analogien. Sie klinge wie oder nach etwas, für das es eine Entsprechung in der »Natur« gibt. Doch manchmal ist das fast unmöglich. So wie beim Trickster Orchester, das stilistisch in den Zwischenräumen zu verorten ist. Zwischen Neuer Musik, Klassik, Jazz und Echtzeitmusik.Indem das Orchester den Klängen erspart, nur Metaphern zu sein und ihnen erlaubt, für sich selbst stehen zu können, öffnet es das Gehör. Für ein neues Hören, neue Wahrnehmungen, neue Welten.

REPORTAGE #4: Stimmen im Korsett

»In a way I am kind of always protesting«, sagt der Komponist, Sound Artist, Akademiker und Stimmkünstler Ken Ueno. An der Berkeley Universität in San Francisco lehrt er Komposition, in seinen Stimmperformances tritt er selten ohne Megaphon auf und widmet sich neuen Stimmtechniken wie mongolischem Kehlgesang. Derzeit unterrichtet Ueno für ein Jahr Sound Art in Hongkong. Während die Proteste auf den Straßen eskalieren – am Tag unseres Gesprächs wird das Regierungsviertel gestürmt – treten wir einen Schritt zurück.

REPORTAGE #5: Wie klingt Kolonialismus?

»Geräusche sind Berührungen«, sagt der Performer und Wissenschaftler meLê yamomo im Rahmen seiner Performance Echoing Europe – postcolonial reverberations im Ballhaus Naunynstraße. »Das Trommelfell wird von Schallwellen getroffen, wenn wir hören.« Doch wo ist die Grenze zwischen Musik und Geräusch? Und wer entscheidet darüber, ob das, was wir hören, Musik ist? Ein Gespräch über den Sound von Kolonialismus – und einen möglichen Umgang mit Aufnahmenin Berliner Archiven.

REPORTAGE #6: Die Stille der Anderen

Die Komponistin und Tar-Virtuosin Elshan Ghasimi gehört zu den wenigen Meisterinnen klassischer, persischer Musikweltweit. Vor drei Jahren kam sie aus Teheran nach Berlin. Sie arbeitet genreübergreifend und setzt sich für den Dialog von persischen und europäischen Musiktraditionen ein. Ein Portrait.

REPORTAGE #7: Wissen in Klang

Seit März sitzen 25 junge Musiker:innen aus Bolivien im Alter von 17–35 Jahren in Brandenburg fest. Eigentlich hätten die Mitglieder des 1980 gegründeten Experimentalorchesters für indigene Instrumente in Rheinsberg für die Eröffnung der MärzMusik proben sollen, für ein gemeinsames Projekt mit dem phønix Ensemble. Dann kam Corona und das Schloss wurde für die jungen Bolivianer:innen vorerst zur Sackgasse. Wann sie den Rückflug nach La Paz antreten können, steht noch in den Sternen. Zeit für ein Porträt eines in jeder Hinsicht revolutionären Orchesters.

REPORTAGE #8: Etwas Sonderbares

Elisa Erkelenz hat französische und deutsche Literatur sowie Kulturmanagement in Bonn, Paris und Hamburg studiert. Heute arbeitet sie als freie Journalistin, Kuratorin und Dramaturgin im Bereich klassischer Musik. Unter anderem ist sie für die Donaueschinger Musiktage oder die Elbphilharmonie tätig, kuratiert die Philosophiereihe »Bunkersalon« mit dem Ensemble Resonanz, entwickelt die globale Konzertreihe »Outernational« und schreibt für das VAN Magazin.

Zur Künstlerinnen-Seite

#bebeethoven Partner:
PODIUM Esslingen

Handlungsfeld:
Neue Musik der Welt

Artikel von Elisa Erkelenz

Folge #5:
DEKOLONISIERT EUCH!

Die hierzulande vermarktete „Weltmusik“ ist ein Irrtum. Warum die klassische und die zeitgenössische Musikszene in Deutschland sich dekolonisieren muss – und wie sie ihren Platz in der Welt finden könnte.

OUTERNATIONAL #3

Die 3. Ausgabe von OUTERNATIONAL startet mit einem Portrait über das Trickster Orchestra von Phillip Rhensius.

OUTERNATIONAL #1

Die erste Ausgabe von OUTERNATIONAL mit einer multimedialen Reportage über Taner Akyol, Derya Yildirim, die Bağlama und anatolischen »Halk Müziği« in Kreuzberg, von Elisa Erkelenz.

OUTERNATIONAL#2

Die Geschichte eines Vogels zwischen den Welten. Mit einem Portrait über Mariana Sadovska von Elisa Erkelenz startet die zweite Ausgabe von #OUTERNATIONAL.

Outernational Night

Elisa Erkelenz und OUTERNATIONAL: Keine einfachen Wahrheiten mehr

Das Selbstverständliche zu hinterfragen ist immer ein Wagnis. Doch der Reiz kann unbändig sein, vorsichtig an die Eierschale eines Systems zu klopfen, das Leben im Inneren anzurufen, sich zu zeigen – wie auch immer es aussehen mag.

OUTERNATIONAL: „Es brodelt hier“

»Die Musikszene hier ist wie ein Bonbonmarkt – Du kannst unglaublich viele Sachen probieren, aber es ist völlig unstrukturiert, undurchschaubar«

Outernational – Die Musik der Welt

Fellow Elisa Erkelenz erzählt im Interview von ihrem #bebeethoven Projekt „Outernational“, geplanten Reportagereisen und der politischen Dimension ihres Projekts.

 

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